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Menü «Tauchen»: Tauchplätze, Zentren, Grund und Temperatur

Anleitung · aktualisiert am 19.10.2026

Einen Tauchgang vorbereiten: wo man ins Wasser geht, was einen darunter erwartet, was geregelt ist und wie warm das Wasser in der Tiefe ist.

Wozu dieses Menü dient

Das Menü von Navleman, die Kachel «Tauchen» eingekreist.
Menü, dann die Kachel «Tauchen».

Eine Liste in der Reihenfolge der Vorbereitung: die Tauchplätze; der Grund, in zwei in der App berechneten Karten (Neigung, Tiefenstufen); die Slipstellen; dann die Zentren und Geschäfte, die Clubs und die Sperrzonen. Unter der Liste ein Temperaturprofil des Wassers in der Tiefe.

So verwendest du es

Menü öffnen

Tippe auf Menü unten rechts, dann auf die Kachel des Menüs. Zuoberst: 📖 Anleitung zu diesem Menü (diese Seite) und ↺ Karten zurücksetzen, das alles auf einmal ausschaltet.

Unter der Liste: Wassertemperatur — «Profil aktualisieren» liefert die Temperatur von der Oberfläche bis zum Grund, auf offenem See vor deiner Position, nach dem Modell der Eawag.

Das geöffnete Menü mit der Liste seiner Karten und einem Kontrollkästchen vor jeder.
Das geöffnete Menü: eine Zeile pro Karte.

Eine Karte einschalten

Hake das Kästchen einer Karte an, um sie über den Hintergrund zu legen; entferne das Häkchen, um sie wieder auszublenden. Der Pfeil rechts in der Zeile klappt ihren Infotext auf: was die Karte zeigt, ihre Farblegende, ihre Quelle und was sie nicht sagt. Ein Etikett OFFLINE kennzeichnet eine in die App integrierte Karte, die ohne Netz funktioniert.

Schalte «Sperrzonen» ein, bevor du einen Einstieg wählst.

Warum Kontrollkästchen? Damit nur auf der Karte liegt, was du gerade brauchst: Zehn gleichzeitig eingeschaltete Ebenen sind nicht mehr lesbar.

Zwei angehakte Karten in der Liste; der Pfeil rechts in einer Zeile klappt ihren Infotext auf.
Hake das Kästchen an; der Pfeil rechts klappt den Infotext der Karte auf.

Die Karte lesen

«Tauchplätze» und «Neigung des Grundes» zusammen, bei Chillon: Die Neigung, von Gelb (deutlich) bis Rosa (sehr steil), zeigt die Steilwand entlang des Ufers; die Symbole markieren die Tauchplätze.

Das Ufer bei Chillon, gelb und rosa eingefärbt entlang der Steilwand, mit zwei Tauchplatz-Symbolen.
Tauchplätze und Neigung des Grundes bei Chillon.

Auf einen Punkt tippen: das Infofenster

  • Der Name des Tauchplatzes und «📍 am Tauchplatz» oder «Einstieg», je nachdem, was der Punkt markiert.
  • Angegebene Tiefe, Niveau, Typ des Grundes, Interesse (Fauna, Wracks…).
  • Gefahren (⚠) und Regeln des Tauchplatzes: immer sichtbar, ausserhalb des Klappbereichs.
  • Details zum Tauchplatz (aufklappbar): Einstieg ins Wasser und Route unter Wasser.
  • Quellen und Position, dann Kurs setzen / Von hier starten.

Der Punkt markiert meist den Einstieg: Die angegebene Tiefe wird weiter draussen erreicht, das Infofenster sagt, in welcher Richtung.

Das Infofenster des Tauchplatzes Chillon / Château: Tiefe 50 m, Niveau alle Niveaus, Typ Felswand und felsige Steilwand, Interessant, Gefahr in Grün, Details zum Tauchplatz, Quellen und Position.
Das Infofenster eines Tauchplatzes: Tiefe, Niveau, Interessant, Gefahren, dann die Details.

Wie die Daten abgeglichen werden

«Neigung des Grundes» und «Tiefenstufen» werden in der App ohne Netz aus dem swissBATHY3D-Raster von swisstopo berechnet (Zellen von 50 m): die Neigung zwischen einer Zelle und ihren Nachbarn sowie die mittlere Tiefe der Zelle. Das Temperaturprofil stammt aus dem 3D-Modell der Eawag. Tauchplätze, Zentren und Clubs stammen aus den Dateien der App.

Die Karten dieses Menüs

Zwei in der App aus dem integrierten Grundmodell berechnete Karten, die erfassten Tauchplätze und die zwei Navigationskarten, die vor dem Einstieg zählen: wo es geregelt ist und wo man ins Wasser geht.

Die Temperatur stammt aus dem 3D-Modell der Eawag (Vertikalprofil auf offenem See vor deiner Position), derselben Quelle wie das Profil im Modul Fische. Es ist ein Modell, keine Messung: Rechne mit einer Abweichung von einigen Zehntelgraden, unmittelbar nach starkem Wind mit mehr.

Nichts hier ersetzt die Vorbereitung eines Tauchgangs. Die App berechnet weder Dekostopps noch Luftvorrat noch Tagesbedingungen und sagt nicht, ob ein Tauchplatz erlaubt oder ein Einstieg gestattet ist. Massgebend sind die Sperrzonen und die kantonalen oder präfektoralen Reglemente, und ein lokaler Club weiss mehr als jede Karte.

🤿 Tauchplätze funktioniert ohne Netz

Die erfassten Tauchplätze rund um den See: angegebene Tiefe, erforderliches Niveau, Art des Platzes, Einstieg ins Wasser, Route unter Wasser und gemeldete Gefahren.

Tauchplatz

Tipp. Der Punkt markiert meist den Einstieg: Die angegebene Tiefe wird weiter draussen erreicht, das Infofenster sagt, in welcher Richtung.

Gut zu wissen. Die meisten Punkte markieren den EINSTIEG, nicht den Tauchplatz: Die angegebene Tiefe wird oft erst mehr als 100 m vom Marker entfernt erreicht. Das Infofenster gibt deshalb Distanz und Kurs dorthin an. Jede Position wurde mit dem gemessenen Grund abgeglichen: Positionen an Land wurden aussortiert, nicht passende sind als «zu bestätigen» markiert. Beschreibungen ohne Gewähr, aus ihrer Quelle übernommen: weder Dekostopps noch Tagesbedingungen noch Bewilligung — ein lokaler Club weiss mehr.

Quelle: Tauchplätze im Oktober 2026 mit Tauchquellen (plongee.ch, sitesdeplongee.ch, Clubs, FSSS) und Reglementen (Genfersee, Haute-Savoie) abgeglichen; jedes Infofenster sagt, was sie bestätigt hat. Tauchplätze ohne jede Quelle wurden entfernt · Oktober 2026

📐 Neigung des Grundes funktioniert ohne Netz

Die Neigung des Grundes, in der App berechnet: Sie unterscheidet eine Steilwand von einer Ebene. Die Schwellen sind auf die tatsächliche Verteilung im See abgestimmt, damit keine Farbe eine Neigung anzeigt, die es nirgends gibt.

sehr steil — 30° und mehrsteil — 20 bis 30°deutlich — 10 bis 20°

Tipp. Von Gelb (deutliche Neigung) bis Rosa (sehr steil): Eine Steilwand springt sofort ins Auge; ein flacher Grund bleibt ungefärbt.

Gut zu wissen. Der Winkel wird über 100 m gemessen, was das Relief glättet: Eine Felswand von wenigen Metern erscheint deutlich flacher, als sie ist. Unter 10° wird nichts eingefärbt.

Quelle: lokale Berechnung auf swissBATHY3D © swisstopo, Zellen von 50 m — keine Netzabfrage

🎚 Tiefenstufen funktioniert ohne Netz

Der Grund in vier auf einen Blick lesbaren Stufen statt der neun Stufen der Navigationskarte.

0–20 m20–40 m40–60 müber 60 m

Gut zu wissen. Das sind Tiefenstufen, keine Brevet-Grenzen und keine Planungshilfe.

Quelle: swissBATHY3D © swisstopo, Zellen von 50 m, aktueller Seepegel berücksichtigt

🛥 Slipstellen

Die Slipstellen. Integrierte Datei: funktioniert ohne Netz.

82 Punkte OpenStreetMap (17 Genf, 16 La Côte, 17 Lausanne und Lavaux, 12 Riviera und Walliser Chablais, 20 französisches Ufer).

Gut zu wissen. Weder Neigung noch Tiefgang noch Nutzungsrecht sind garantiert — manche Slipstellen sind privat oder kostenpflichtig.

Quelle: OpenStreetMap und Mitwirkende, Lizenz ODbL · Daten vom 16.10.2026, eingefroren am 17.10.2026

🤿 Tauchzentren und -geschäfte funktioniert ohne Netz

Die Tauchzentren und -geschäfte: Ausbildung, Schnuppertauchen, Flaschenfüllung, Ausrüstung.

15 Orte auf der Karte (6 Genf, 4 La Côte, 1 Lausanne und Lavaux, 2 Riviera und Walliser Chablais, 2 Französisches Ufer), 15 mit Website, 14 mit Telefonnummer.

Gut zu wissen. Flaschenfüllung und Vermietung sind nicht überall bestätigt: anrufen.

Quelle: Offizielle Quelle jedes Orts (eigene Website, Gemeinde, Tourismusbüro, Kanton), im Oktober 2026 erneut geprüft und im Infofenster genannt; Position aus der offiziellen Adresse (geo.admin.ch, IGN); Distanz zum Wasser berechnet mit swissBATHY3D · Oktober 2026

🐠 Tauch- und Apnoeclubs funktioniert ohne Netz

Die Tauch- und Apnoeclubs.

13 Orte auf der Karte (5 La Côte, 2 Lausanne und Lavaux, 2 Riviera und Walliser Chablais, 4 Französisches Ufer), 13 mit Website, 8 mit Telefon.

Gut zu wissen. Ein Club empfängt selten unangemeldet: vorher Kontakt aufnehmen.

Quelle: Offizielle Quelle jedes Orts (eigene Website, Gemeinde, Tourismusbüro, Kanton), im Oktober 2026 erneut geprüft und im Infofenster genannt; Position aus der offiziellen Adresse (geo.admin.ch, IGN); Distanz zum Wasser berechnet mit swissBATHY3D · Oktober 2026

⛔ Sperrzonen (Baden / Schifffahrt)

Die Zonen, in denen Baden oder Schifffahrt eingeschränkt oder verboten sind. Vor dem Ankern, Tauchen oder Einwassern prüfen. Umfasst die Genfer Rade unterhalb der Molen von Pâquis und Jet d'eau: für Boote ohne Motor verboten (ungefährer Umriss).

Tipp. Vor dem Ankern, Tauchen oder Einwassern einschalten.

Gut zu wissen. Massgebend ist der genaue Wortlaut der Einschränkung. Eine Zone kann saisonal sein, und kantonale oder präfektorale Erlasse ändern sich, ohne dass diese Karte nachzieht.

Quelle: CIPEL — Internationale Kommission zum Schutz des Genfersees (Erhebung 2025); Genfer Rade: Genfer Schifffahrtsgesetz (LNav), Art. 10

Was dieses Menü sagt und was nicht

Was es sagt. Erfasste Tauchplätze, das modellierte Relief des Grundes, die von der Eawag modellierte Temperatur.

Was es nicht sagt. Nichts hier ersetzt die Vorbereitung eines Tauchgangs: weder Dekostopps noch Luftvorrat noch Tagesbedingungen. Die App sagt nicht, ob ein Tauchplatz erlaubt oder ein Einstieg gestattet ist; ein lokaler Club weiss mehr als jede Karte.

Navleman ist eine Navigationshilfe, kein amtliches nautisches Dokument: Die offizielle Karte, die Sturmwarnfeuer und die Anweisungen der Behörden haben immer Vorrang.

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